In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge:
31 Mit wem soll ich also die Menschen dieser Generation vergleichen? Wem sind sie ähnlich?
32 Sie sind wie Kinder, die auf dem Marktplatz sitzen und einander zurufen: Wir haben für euch auf der Flöte gespielt, und ihr habt nicht getanzt; wir haben Klagelieder gesungen, und ihr habt nicht geweint.
33 Johannes der Täufer ist gekommen, er isst kein Brot und trinkt keinen Wein, und ihr sagt: Er ist von einem Dämon besessen.
34 Der Menschensohn ist gekommen, er isst und trinkt; darauf sagt ihr: Dieser Fresser und Säufer, dieser Freund der Zöllner und Sünder!
35 Und doch hat die Weisheit durch alle ihre Kinder Recht bekommen.
Der Einladung unter dem Titel „ÖsterreicherInnen begegnen Menschen aus nah und fern“ waren rund 75 Menschen gefolgt, die sich bei herrlichem Wetter im Schatten des Pfarrgartens bei Kuchen und guter Musik unterhielten. Das Besondere: Von 0 bis 70 Jahren und von Paraguay über Österreich bis Afghanistan sowie von Frankreich bis Nigeria waren verschiedenste Nationen und Altersgruppen vertreten. Auch eine Gruppe BewohnerInnen des Betreuten Wohnens der Caritas in Andorf folgte der Einladung.
Wo war die Gemeinsamkeit bei so vielen verschiedenen Menschen? Alle sind im Innviertel zuhause – manche schon ewig, andere erst seit ein paar Jahren. Grund genug, sich gegenseitig kennenzulernen.
Neue Leute aus nah und fern kennenlernen, Freundschaften vertiefen, Sprache verbessern und gemeinsam gemütlich Zeit verbringen: An diesem Nachmittag wurden tatsächlich viele Brücken gebaut und in einer internationalen Atmosphäre Kaffee und Kuchen genossen. Beim Abschied kam mehrmals die Nachfrage: „Wird es so etwas wieder geben?“ Man wird sehen...
Katharina Mantler



